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Olaf Drümmer

Olaf Drümmer is founder and managing director of callas software, a Berlin/Germany based company specializing in PDF analysis and processing, and of axaio software, developer of software extensions for Adobe Indesign and QuarkXPress. In addition he has been actively involved in the development of PDF standards within ISO since 1999.
More contributions
PDF Association veröffentlicht Aufstellung PDF-2.0-kompatibler Lösungen

Wir haben neue Feature-Seiten mit PDF 2.0 und PDF/UA kompatiblen Produkten, Lösungen und Services veröffentlicht.

25 Jahre PDF – eine Zeitreise

Auf der Webseite der Computerwoche ist ein Rückblick unseres Geschäftsführers Thomas Zellmann zur Entwicklung des PDF-Formates in den vergangenen 25 Jahren zu lesen.

Deutscher EDV-Gerichtstag: PDF Association informiert über PDF-Standards

Wir informieren am bevorstehenden 27. EDV-Gerichtstag im Rahmen der Ausstellung Besucher über PDF-Standards, wie PDF/A und PDF/UA.

Interview mit Richard Cohn

Auf den PDF Days Europe 2018 hielt Richard Cohn, Principal Scientist bei Adobe und Co-Autor der ersten PDF-Spezifikation eine Keynote zur Geschichte von PDF. In diesem Zusammenhang stand er auch für Fragen zur Verfügung.

Rückblick auf die PDF Days Europe 2018 im Postmaster-Magazin

Das Postmaster-Magazin hat in seiner aktuellen Ausgabe einen Nachbericht zu den PDF Days Europe veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

Version 2 der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) in Kraft

Am 22. September 2011 trat die zweite Fassung der  Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) in Kraft. Damit wird für Bundesbehörden geregelt, wie Internet- und Intranet-Angebote beschaffen sein müssen, um als ausreichend barrierearm zu gelten. In wesentlichen Teilen basiert die BITV 2.0 auf WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines 2.0) – dem Regelwerk des W3C für barrierefreies Internet. In einigen Punkten wurde von WCAG substanziell abgewichen – was einige bedauern, da Deutschland so ohne erkennbare große Not einen Sonderweg beschreitet. In anderen Ländern wurde WCAG 2.0 praktisch unverändert aufgegriffen.

Im Detail offen bleibt in der BITV 2.0, wie PDF-Dateien beschaffen sein müssen, die von Bundesbehörden per Internet oder Intranet angeboten werden. Es ist zu erwarten, dass in absehbarer Zeit der für Anfang 2012 erwartete PDF/UA-Standard die nötige Ergänzung bietet. PDF/UA wird im Kreis des zuständigen ISO-Komitees als “WCAG für PDF” positioniert. Am 22. September 2011 endete auch die abschließende ISO-Abstimmung zu PDF/UA – Zufall oder gutes Omen? Auf der ISO-Sitzung Anfang Dezember 2011 in Bellevue bei Seattle (USA) werden die letzten eingegangenen Kommentare zu PDF/UA bearbeitet, und anschließend wird der Standard zur Veröffentlichung an das Zentralsekretariat der ISO in Genf übermittelt. Neben Microsoft und Adobe waren auch kleinere Softwarehersteller wie NetCentric und callas software an der Erarbeitung von PDF/UA beteiligt – allen wird nachgesagt, dass sie bereits geraume Zeit an entsprechenden Funktionen für die nächsten Versionen ihrer Produkte arbeiten. Insofern könnte es im Jahr 2012 spannende Neuerungen in Sachen barrierefriees PDF geben.

Gute Überblicksinformationen und Einschätzungen zur BITV 2.0 sind zu finden unter:

Auch auf EU-Ebene gibt es Aktivitäten, das Thema Barrierefreiheit in der Informations- und Kommunikationstechnik voranzutreiben – beispielsweise als Mandat 376, dessen Phase 2 Anfang 2011 begonnen hat. In diesem Zusammenhang sollen die Normungsgremien CEN, CENELEC und ETSI entsprechende Normen erarbeiten. Inwieweit dies eine deutsche BITV 2.0 überholt, wird sich inhaltlich und formal erweisen müssen. Obwohl ein Zeitraum von 18 Monaten für die Erarbeitung vorgegeben ist, haben sich EU-Gremien nicht immer als entsprechend schnell erwiesen.


Tags: BITV, Barrierefreiheit, PDF/UA
Categories: Behörden, PDF/UA (Barrierefreiheit)