Der Produktivitätsturbo für Ihre variablen Druckanwendungen

global graphics logoDieser neue Leitfaden zeigt, wie Sie „PDF/VT richtig machen“, um Ihre Produktivität zu maximieren und Ihre Abfertigungszeiten in der von Deadlines und Gewinnmaximierung geprägten Welt des variablen Datendrucks zu minimieren

25. März 2014 – Designer und Anwender erhalten mit dem unabhängigen Leitfaden über empfohlene Vorgehensweisen zur Erstellung von PDF-Dateien im Bereich des variablen Datendrucks jetzt die Möglichkeit, Dateien für eine schnelle und effiziente Verarbeitung in digitalen Frontends (DFE) zu optimieren und damit VDP-Aufträge zu beschleunigen.

„Do PDF/VT Right™: How to make problem-free PDF files for variable data printing“ (PDF/VT richtig gemacht: So erstellen Sie problemlose PDF-Dateien für den variablen Datendruck) ist ein umfassender Leitfaden, der im Umfeld des VDP tätigen Personen objektive Informationen bereitstellt. Zur Zielgruppe gehören z. B. Grafikdesigner, Käufer von Druckerzeugnissen, Produktionsmanager, Druckmaschinenbetreiber, Eigentümer von PSPs und DFE-Entwickler im Digitaldruck. Der kostenlose Leitfaden wird von Martin Bailey, Chief Technology Officer bei Global Graphics und führender Experte Großbritanniens in den ISO-Gremien für die Entwicklung von PDF- und PDF/VT-Standards, herausgegeben. Die Erstellung wurde von mehreren führenden Anbietern im VDP-Sektor finanziell unterstützt, darunter DirectSmile, Global Inkjet Systems, HP Indigo, HP Inkjet High-Speed Production Solutions und Screen. Die Inhalte des Leitfadens sind vollständig anbieterunabhängig. Aus diesem Grund wird der Leitfaden auch von den Branchenverbänden PODi und Xplor empfohlen.

Die Auswirkungen schlecht entworfener PDF-Dateien auf Produktionsabläufe sind mit der wachsenden Nutzung von VDP zu einem erheblichen Problem für Anbieter von Druckservices geworden. Die an den Abläufen beteiligten Personen – von Grafikdesignern über Marketingkampagnenmanagern bis hin zu Datenmanagementexperten – setzen zur Erstellung von VDP-Aufträgen unterschiedliche Softwareprodukte ein, sodass sich eine Anzahl komplexer Workflows entwickelt hat. Gleichzeitig sind die VDP-Aufträge immer umfassender und komplexer geworden, was die Verarbeitungsleistung der DFEs vor neue Herausforderungen stellt und den Digitaldruck verlangsamt: Verzögerungen von nur einer halben Sekunde pro Seite bedeuten bei einem 10.000-Seiten-Auftrag, der mit 120 Seiten pro Minute ausgeführt wird, eine Verlängerung der Druckzeit um 30 Minuten. Bei einem Auftrag über eine Million Seiten mit 5.200 Seiten pro Minute führt eine zusätzliche zehntel Sekunde pro Seite zu einer Verlängerung der Gesamtverarbeitungszeit um 24 Stunden.

Martin Bailey sieht das Hauptziel des Leitfadens darin, den Beteiligten ein einfaches Leitprinzip ins Bewusstsein zu rufen: „Vermeiden Sie zusätzliche, nicht erforderliche Verarbeitungsschritte im Druck-Workflow, wenn diese nicht mit einem Vorteil für den Designer, die Marketingabteilung oder den Empfänger des Druckerzeugnisses verbunden sind. Die Absicht liegt dabei nicht in der Einschränkung der Freiheit des Designers, die von ihm gewünschten visuellen Effekte zu erreichen. Es soll lediglich sichergestellt werden, dass das Design so effizient wie möglich in die Codierung einer PDF-Datei umgesetzt wird.“

Die Inhalte des Leitfadens sind so organisiert, dass Lesern genaue, praktische und – am wichtigsten – auch konkret umsetzbare Informationen zur Verfügung gestellt werden, die für ihre Rolle in VDP-Projekten relevant sind. Die ersten beiden Abschnitte – „Why PDF for VDP?“ (Warum PDF für VDP?) und „Why optimization matters“ (Warum es auf Optimierung ankommt) – vermitteln weniger technikorientierten Lesern beispielsweise einen Überblick über die wichtigsten Probleme. Der Inhalt wird anschließend technischer und richtet sich an Personen mit konkreter Beteiligung an den Arbeitsabläufen. Zu den behandelten Themen gehören die Optimierung von Bildern (z. B. durch Anpassung der effektiven Bildauflösung an die Druckauflösung der Digitaldruckmaschine) und die Optimierung der Transparenz.

Monte Rose, F&E-Manager für Medienlösungen bei Quad Graphics, begrüßt Do PDF/VT Right™ und beschreibt die Herausforderungen, denen sich VDP-Drucker so oft gegenübersehen: „Wir alle kennen Dateien, die zwar durch den RIP (Raster Image Processor) laufen, dafür aber zu lange benötigen. Bei VDP-Dateien kommt dies häufiger vor – Dateien mit zu vielen Zeichensätzen, zu vielen Ebenen oder zu vielen Bildern. Der RIP muss die Dateien in einer immer kürzeren Zeit verarbeiten, um mit der Geschwindigkeit der Druckmaschine mitzuhalten. Diese Dateien nehmen mehr Zeit in Anspruch, kosten Geld und tragen das Risiko in sich, den Auftrag nicht rechtzeitig zu erledigen. Der Leitfaden setzt genau an der richtigen Stelle an, um derartige Probleme zu vermeiden. Jeder, der diesen Leitfaden liest, wird ein gutes Verständnis dafür entwickeln, warum Probleme entstehen und wie sich diese vermeiden lassen.“

Tom Bouman, Strategiemanager, Workflow/digitale Frontends, bei HP High Speed Inkjet Web Press Solutions, dazu: „In einer Welt, die sich im Übergang vom Offset- zum Digitaldruck befindet, sehen wir uns der Situation gegenüber, dass viele Anwender kein fundiertes Hintergrundwissen im Bereich der Datenverarbeitung mitbringen, sondern eher im Bereich des Grafikdesigns qualifiziert sind. Die Nutzung von PDF oder PDF/VT vereinfacht die Umstellung auf VDP mit Formaten und Tools, mit denen sie vertraut sind, sodass sie sich nicht in einen gänzlich unbekannten Bereich neu einarbeiten müssen. Do PDF/VT Right™ stellt einen Leitfaden zur Verfügung, um ihnen die Umstellung auf die neue Technologie zu erleichtern und gleichzeitig die neuen Möglichkeiten kennenzulernen, die diese bietet.“

„Immer mehr Kreativagenturen nutzen die Möglichkeiten variabler Farbdaten. Dies führt dazu, dass unsere Supportteams sich mit Problemen auseinandersetzen müssen, die infolge schlecht vorbereiteter variabler Daten entstehen“, so Tim Taylor, VP Solutions & Technology, Screen Europe. „VDP in Farbe wird mit der Entwicklung schnellerer Inkjet-Druckmaschinen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Zeitpunkt ist daher genau richtig dafür, einen einfachen Leitfaden zur Dateivorbereitung herauszugeben. Wenn Sie einige wenige grundlegende Regeln befolgen, können Sie die „Druckbarkeit“ eines Auftrags erheblich verbessern, ohne Abstriche beim Design machen zu müssen.“

Nick Geddes, CEO, Global Inkjet Systems: „Wir sind der Überzeugung, dass PDF und PDF/VT für viele industrielle Inkjet-Anwendungen die zukünftig dominierenden Dateiformate sein werden. Es ist wichtig, dass unsere OEM-Kunden und ihre System-Endanwender vollständig über die Vorteile und Gelegenheiten informiert sind, die die PDF-Technologie ihnen bietet. Wir freuen uns daher darüber, diese Initiative unterstützen zu dürfen.“

Weitere Empfehlungen für diesen Leitfaden aus der Branche:
„Nicht korrekt erstellte PDFs können Produktions-Workflows verzögern. Es ist daher für Mitarbeiter in der Produktion von entscheidender Bedeutung zu wissen, wie sie die Produktion optimieren können. Dieser Leitfaden bietet ihnen eine großartige Hilfe dabei“, Kaspar Roos, InfoTrends

„Unvorhersehbare Verzögerungen können bei Aufträgen mit niedriger Gewinnspanne/hohem Volumen, wie sie in Geschäfts-/Transaktionsanwendungen häufig zu finden sind, katastrophale Auswirkungen haben. In einigen Fällen ist zusätzliches Personal erforderlich, um problematische Aufträge im VDP-Bereich zu analysieren und Workarounds zu entwickeln“, Mike Rodriguez, unabhängiger Color Consultant und früherer Geschäftsführer bei RR Donnelley USA

„Dieser neue Standard hat sich in der Branche eindeutig durchgesetzt. PDF/VT-fähige Workflows ermöglichen eine Optimierung und effiziente Verwaltung einer Vielzahl von Aufträgen mit variablen Druckdaten“, Harry Raaphorst, MD, DirectSmile

„Ich habe mich schon häufig mit schlecht erstellten PDFs für variable Datendokumente herumschlagen müssen. Die Auswirkungen reichten von mehreren Tagen zusätzlicher Verarbeitungszeit bis hin zu Situationen, in denen eine Verarbeitung schlicht nicht möglich war! Jegliche Systeme oder Standards, die dazu beitragen, gelieferte Dateien zu standardisieren, werden mit erheblichen Vorteilen für die Branche verbunden sein“, John Charnock, MD, Print Research International und früherer Group Technical Director, St Ives, Großbritannien.

„Global Graphics hat einen wertvollen Leitfaden erstellt. Die vielen praktischen Empfehlungen und technischen Erklärungen sind immens hilfreich“, Tony Hodgson, Geschäftsführer bei PODi Europe.

Eine kostenlose Kopie von „Do PDF/VT Right™ How to make problem-free PDF files for variable data printing“ erhalten Sie unter www.globalgraphics.com/doPDFVTright

 

About Global Graphics

Global Graphics (NYSE-Euronext GLOG) has more than 25 years experience in the software industry, developing electronic document and printing software.