Langzeitarchivierung mit PDF/A im Fokus: PDF Association auf der conhIT

Berlin. Die PDF Association informiert auf der conhIT, dem Branchentreff für Healthcare IT in Berlin, über Einsatz und Nutzen von PDF-Standards und -Formaten im Gesundheitswesen. Vom 24. bis 26. April stehen die Experten der PDF Association am Stand E-113 in Halle 1.2 Besuchern Rede und Antwort insbesondere zu PDF/A, dem ISO-Standard für die langfristige Aufbewahrung von Dokumenten. Zusätzliche Anlaufstellen für die conhIT-Besucher sind die Stände der Mitgliedsunternehmen DMI, Optimal Systems und secrypt.

„Das PDF/A-Format gewinnt immer mehr an Akzeptanz bei den IT-Verantwortlichen in Kliniken und Krankenhäusern“, erläutert Bernd Wild, Vorstandsmitglied der PDF Association. „Daher haben wir kürzlich die Special Interest Group ‚PDF/A in Health Care‘ gegründet. Ihr Ziel ist es, wichtige und praxisorientierte Informationen in den Kontext der Anforderungen im Gesundheitswesen zu setzen.“

Die Special Interest Group haben die sieben Mitgliedsfirmen DMI, eHealthOpen, intarsys, LuraTech, OPTIMAL SYSTEMS, secrypt und das SRZ sowie BancTec als Gastmitglied auf der diesjährigen Schliersee-Konferenz gegründet.
Mit der Präsenz auf der conhIT soll dieser branchenfokussierte Ansatz vertieft und ein intensiver Dialog aufgebaut werden. Auf dem Stand der PDF Association stellen Hans-Joachim Hübner, Heino Kuhlemann, Bernd Wild und Thomas Zellmann dafür den Messebesuchern ihr Know-how zur Verfügung. „Gerade im Gesundheitswesen betragen die Aufbewahrungsfristen von medizinischen Unterlagen bis zu 30 Jahre und mehr“, erklärt Thomas Zellmann, Geschäftsführer der PDF Association. „Darüber hinaus sind sie extrem heterogen mit vielen unterschiedlichen nativen Formaten – da ist die Wahl eines geeigneten Langzeitformats von erheblicher Bedeutung.“

Denn neben klassischen Dokumenten wie Arztbriefen, Befunden, Laborberichten etc. sind oft auch andere Objekte wie Röntgenbilder oder Tomographie-Aufnahmen als Bestandteile digitaler Patientenakten lange aufzubewahren. PDF/A als ISO-zertifiziertes Format für die Langzeitarchivierung bietet hier entscheidende Vorteile. Dazu gehört die Möglichkeit, Unterlagen farbig einzuscannen. Darüber hinaus sind die Dokumente volltextfähig. Notwendige Signaturen können im modernen PDF/A-Format als eingebettete Signaturen realisiert werden. Schließlich ist PDF/A als Austauschformat zwischen den Informationsquellen (Krankenhäusern, Kliniken oder Praxen) und Informationsabnehmern (Patienten, Therapeuten oder Ärzten) ohne hohen Aufwand nutzbar. Zudem ist die Transformationsfähigkeit zwischen PDF/A und XML / CDA eine wichtige und zukunftsweisende Perspektive im Gesundheitsmarkt.

Mitglieder der PDF Association auf der conhIT 2012:
DMI: Halle 2.2/A-102
intarsys GmbH: Halle 2.2/E-103
OPTIMAL SYSTEMS GmbH: Halle 1.2/E-108b
secrypt GmbH: Halle 1.2/E-108 B (bei Concat)

Über PDF/A:
PDF/A ist der ISO-Standard 19005 für die Langzeitarchivierung im PDF-Format. Es stellt eine eingegrenzte Variante von PDF dar, ein standardisiertes Profil zur Verwendung von PDF in der Langzeitarchivierung. Der Standard schreibt detailliert vor, welche Inhalte erlaubt sind und welche nicht. Durch diese und andere Vorschriften soll eine langfristige Lesbarkeit der Dokumente garantiert sein – und zwar unabhängig davon, mit welcher Anwendungssoftware und auf welchem Betriebssystem sie ursprünglich erstellt wurden. Die Vorteile von PDF/A, wie zum Beispiel die Fähigkeit zur Volltextsuche, machen es zu einem bevorzugten Archivierungsformat, das bei zahlreichen internationalen Behörden und Unternehmen das TIFF-Format inzwischen verdrängt hat. Innerhalb der PDF Association ist das PDF/A Competence Center zentrale Anlaufstelle für das PDF/A-Format. Im Jahr 2006 gegründet, ging im Herbst 2011 aus dem PDF/A Competence Center die PDF Association hervor. Das PDF/A Competence Center ist der erste und derzeit größte Kompetenzbereich der PDF Association.

Über die PDF Association:
Die PDF Association verfolgt das Ziel, PDF-Anwendungen für digitale Dokumente zu fördern, die auf offenen Standards basieren. Dazu setzt sich der internationale Verband für eine aktive Wissensvermittlung und den Austausch von Know-how und Erfahrungen für alle Interessengruppen weltweit ein. Derzeit sind über 100 Unternehmen und zahlreiche Experten aus mehr als 20 Ländern Mitglied der PDF Association.

Der Vorstand der PDF Association setzt sich aus Führungskräften der Unternehmen callas software GmbH, Compart AG, Crawford Technologies Inc., intarsys consulting GmbH, LuraTech Europe GmbH und NetCentric US zusammen. Vorstandsvorsitzender ist Olaf Drümmer, Geschäftsführer der callas software GmbH. Duff Johnson, President von NetCentric US, ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

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About PDF Association

Founded in 2006 as the PDF/A Competence Center, the PDF Association exists to promote the adoption and implementation of International Standards for PDF technology.